Unser Verbund / Entstehung und Infos

Ziel und Zweck

  • Schlagkraft vergrössern
  • Tagespikett verstärken
  • Doppelspurigkeiten vermeiden wie z.B. Ausrüstung, Geräte, Ausbildung
  • Motivation erhöhen
  • Kosten senken

Arbeitsgruppen

Im Frühjahr 1999 wurde die Idee - einen Feuerwehrverbund mit Laufentaler Gemeinden - auf der poloitischen Ebene diskutiert. An einer Sitzung mit den Gemeindevertreter von Wahlen, Laufen, Röschenz, Dittingen, Blauen und Zwingen, sowie dem Feuerwehrkommando Röschenz und der Stützpunktfeuerwehr Laufen, wurde dieses Thema auf Vor- und Nachteile überprüft. Es wurde allen Beteiligten bald klar, dass die Vorteile überwiegten.

Es wurde beschlossen, die Umsetzungsarbeiten voran zu treiben, damit der Verbund Stützpunktfeuerwehr Laufen per 1. Januar 2000 umgesetzt werden konnte und einsatzfähig war

Politik: Reglemente, Statuten, Vertrag

Finanzen: Erstellen Rechnungsmodell und Verteilschlüssel

Technik: Erstellen Pflichtenhefte, Organigramm, Alarmierungskonzept usw.

Zeitplan

  • 19. Mai 1999: Orientierung aller Feuerwehrangehörigen der 6 Verbundsgemeinden
  • 24. Juni 1999: Verträge, Statuten und Reglemente durch die Gemeinderäte verabschiedet
  • 30. Oktober 1999: Genehmigung der Verträge, Statuten und Reglemente an den Gemeindeversammlungen der 6 Verbundsgemeinden
  • 1. Dezember 1999: Genehmigung der Verträge, Statuten und Reglemente durch die Basellandschaftliche Gebäudeversicherung und durch den Regierungsrat
  • 31. Dezember 1999: Um 23:59 Uhr wurden die Feuerwehren Röschenz, Wahlen, Dittingen, Blauen und Zwingen sowie die Stützpunktfeuerwehr Laufen aufgelöst und auf der Eisatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft gelöscht.
  • 1. Januar 2000: um 00:01 Uhr, der Verbund Stützpunktfeuerwehr Laufen ist gegründet und ist für alle 6 Verbundsgemeinden einsatzbereit

Fazit

Es kann eine positive Bilanz gezogen werden. Alle Ziele und Zwecke wurden umgesetzt und nach kurzer Zeit erreicht. Somit steht den 6 Verbundsgemeinden, aber auch dem Stützpunktkreis 1, eine schlagkräftige Stützpunkfeuerwehr zur Sicherheit der Bevölkerung bereit.


Erweiterung

Im Jahr 2011 ersuchte die Einwohnergemeinde Roggenburg um Aufnahme in den Verbund, da ihre Feuerwehr mit Nachwuchs- und Kaderproblemen zu kämpfen hatte. Nach intensiven Gesprächen mit allen Beteiligten (Gemeinde, Kommandos, Betriebskommission und Feuerwehrinspektor) und der Annahme des Begehrens in den Verbundsgemeinden und an der Gemeindeversammlung von Roggenburg, konnte am 1. Januar 2013 das siebte Mitglied unseres Verbundes begrüsst werden.

Neuer Name per 1. Januar 2014

Aufgrund des Inkrafttreten des neuen Feuerwehrgesetzes des Kantons Basel-Landschaft, mussten die Statuten der Feuerwehr angepasst werden. Im Zuge dieser Anpassungen, wurde auch eine Umbenennung in "Stützpunkfeuerwehr Laufental" beschlossen.

Feuerwehrkommission

Die politische Führung der Stützpunkfeuerwehr Laufental obliegt der Feuerwehrkommission, welche aus den Ressortleiter "oeffentliche Sicherheit" der Verbundsgemeinden, sowie einem Vertreter der Gemeindepräsidien besteht. Unterstützt wird die Feuerwehrkommission mit beratender Stimmer durch den Kommandanten, dessen Stellvertreter und bei Bedarf durch den Finanzverwalter.

Zur Zeit besteht die Feuerwehrkommission aus folgenden Mitgliedern:

Stadt Laufen:
Herr S. Felix

Gemeinde Röschenz:
Frau J. Wunderer (Kommissionspräsidentin)

Gemeinde Wahlen b.L.:
Herr M. Kneuss

Gemeinde Blauen:
Frau A. Buser

Gemeinde Dittingen:
Herr E. Jermann (Kommissionsvizepräsident)

Gemeinde Zwingen:
Herr P. Feld

Gemeinde Roggenburg:
Herr D. Beyeler

Vertretung Gemeindepräsidien:
Frau R. Weibel (Dittingen)

Organigramm der Feuerwehrkommission